Positives Denken, was heißt das eigentlich? Teil 2
Im ersten Teil haben wir uns bereits damit beschäftigt, ob hinter der Theorie des positiven Denkens nicht doch mehr stecken könnte als sich positive Affirmationen zu wiederholen. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass mit positivem Denken auch eine positive Lebenseinstellung gemeint sein könnte, was uns viel weiter hilft als und die Dinge einfach bloß schön zu reden. Doch kann diese Lehre auch noch weiter ausgelegt werden?
Positives Denken, was heißt das eigentlich? Teil 1
Unter positivem Denken verstehen wir in der Regel unsere Wünsche positiv auszudrücken. Wer sich zu dick findet, soll sich laut oder in Gedanken sagen „Ich bin schlank, ich bin schlank“ und wer gerne mehr Geld haben möchte, dem empfehlen Anhänger des positiven Denkens Affirmationen wie „Ich leben in Fülle“ oder „Ich bin reich“. Doch was soll es bringen sich die Dinge schön zu reden? Kein Wunder also, dass viele von uns der Theorie des positiven Denkens eher skeptisch gegenüberstehen.
Plane das Leben für dich und niemals für andere …
Nur wer alleine sein Leben plant, gestaltet und dann auch genießt, wird am Ende glücklich sein. Plant man etwas gemeinsam, ist die Gefahr groß, dass man am halben Wege alleine unterwegs ist. Ist dein zweiter Teil auf halbem Wege abgekommen, dauert es eine Ewigkeit, bis man die Kraft hat, alleine weiter zu wandern. Doch genau das sollte man tun …
Am Weg zum Ziel werden einem immer Menschen begegnen, die einem gut tun und einen an der Hand nehmen. Menschen, die ähnliche Schicksale erlebt haben und auch einen Rücken zum Anlehnen brauchen. Sie sind die Wegbegleiter, die einem in Situationen, wie diesen nicht alleine lassen. Die Vertrautheit gibt einem Kraft zum weiter machen. Irgendwann lassen sie einem wieder los. Und zwar dann: Wenn man die Kraft hat, endlich alleine weiter zu gehen oder man doch wieder einen Menschen gefunden hat, der zu mindestens die gleichen Ziele und Träume verwirklichen will. Ob man sich auf den Deal einlässt, sollte man selber wissen. Garantie gibt es keine, dass es auch diesmal gemeinsam ans Ziel geht. Hauptsache man kommt nicht vom Weg ab. Denn das ist der größte Fehler, den man tun kann. Immer nur die Ziele von sich selbst verfolgen, niemals FREMDE.
Wegbegleiter kommen und sie gehen wieder. Manchmal bleiben sie ein Leben lang. Manchmal verschwinden sie nach kurzer Zeit wieder. Andere kommen und gehen, bleiben aber immer im Herzen. Sie kommen auf jeden Fall dann, wenn man sie am dringendsten braucht. Alleine ist keiner auf dieser Welt!
Loslassen heißt – schöne vergangene Momente ruhen zu lassen …
Loslassen heißt – schöne vergangene Momente ruhen zu lassen …
Jeder war schon einmal verliebt. Wir alle haben schon einmal schöne Zeiten mit einem bestimmten Menschen verbracht und diese jede Sekunde genossen. Doch diese Momente sind alle in der Vergangenheit, wo wir uns schon lange nicht mehr aufhalten. Wir sind bereits im „JETZT.“ Tag täglich machen wir denselben Fehler. Wir klammern uns an Momente, die schon längst vorbei sind in der Hoffnung sie wieder zu erleben. Dabei übersehen wir die Dinge, die bereits da sind. Menschen, die uns Lieben und die Zeit mit uns verbringen möchten.
Viele von uns haben Angst diese schönen Momente loszulassen. Man möchte sie nicht verlieren, weil sie zu einem gehören. Das muss gar nicht sein. Loslassen bedeutet wie gesagt nicht, vergessen. Loslassen bedeutet einfach nur, zur Seite schieben. Man kann es gut mit Fotos vergleichen. Man guckt sie an, man freut sich über das, was damals geschehen ist und dann landen die Bilder wieder in der Fotokiste. Nur weil man sie in diesem Moment loslassen konnte, sind sie immer noch da. Nur sie belasten einem nicht mehr so sehr. Wer ständig die Bilder vor Augen hat, wird immer nur in der Vergangenheit verweilen und das JETZT nicht genießen können. Genauso ist es mit unseren Gedanken. Wir müssen sie loslassen, um neue Impulse durchzulassen.
Es ist eine Lüge, dass das Herz nur Platz für einen Menschen hat. Unser Herz ist so groß, wir könnten die ganze Welt lieben, wenn wir das möchten. Der Kopf ist derjenige, der die alten Gedanken und Gefühle immer wieder nach vor transportiert. Gedanken, die man schon längst loslassen sollte. Zum Beispiel, eine unerfüllte Liebe. Um so mehr man an die Vergangenheit denkt, um so weniger, kann sich das Herz auf eine neue Liebe einstellen.
Unser Herz ist so programmiert, dass es alles nach hinten schiebt. Unser Kopf ist schuld daran, dass es so lange dauert. Weil man sich immer wieder die Bilder vor Augen holt und nicht dort ablegt, wo sie hingehören. Man kann an schöne Momente denken. Doch sollte man erst dann damit anfangen, wenn sie wirklich ihren Platz ganz hinten haben und garantiert nicht mehr vorne klebenbleiben.
Gesetz der Anziehung richtig anwenden – fühle deine Gefühle
Gesetz der Anziehung richtig anwenden – fühle deine Gefühle
Wer loslassen kann, fühlt sofort, wenn es Schlechtes im Anmarsch ist und wann der Tag perfekt wird. Man kann ein Gefühl natürlich nicht in Worte beschreiben. Wie denn auch. Liebe lässt sich auch nicht einfach in Worte fassen. Trotzdem ist sie da. Ähnlich ist es mit dem inneren Navigationssystem. Es ist ein bestimmtes Gefühl, dass einem ständig etwas mitteilen möchte. Mit dem Gefühl alleine kann man kaum etwas anfangen. Man muss es loslassen und abwarten. Meistens kommen die passenden Gedanken auch bald hinzu.
Ich hatbe Ähnliches vor ein paar Wochen erlebt. Meine Rechnungen waren alle bezahlt, trotzdem hatte ich ein komisches Gefühl in der Bauchgegend. Ständig bekam ich den Hinweis, dass ich mich bei meinem Versicherungsberater melden soll. Ich tat dies und fragte nach, ob meine Zahlungen alle angekommen sind. Gott sei Dank, habe ich dies getan. Dieser teilte mir nämlich mit, dass ich seit Rund 8 Monaten keine Haushaltsversicherung habe. Schuld daran war ich selbst. Ich habe unabsichtlich alles auf das Rechtsschutzkonto überwiesen. Da ich dankbar für diese Information war, habe ich natürlich gleich 1000 x danke geschrieben und auch dem Universum gedankt. Meine Probleme lösen sich alle von selbst auf.
Obwohl ich schuld daran war, hat mein Berater alle Kosten übernommen. So lässt es sich leben. Man muss nur daran glauben
Es ist wichtig, dass man immer auf sein Gefühl achtet. Ein zweites Erlebnis war ähnlich. Ich wollte nicht mit der U-Bahn fahren. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass diese U-Bahn entgleist ist. Es ist zwar nichts Schlimmes passiert, aber ich alle Fahrgäste sind im U-Bahn Schacht herumgeirrt. Darauf konnte ich auch verzichten. Wir Menschen haben alle einen Radar eingebaut. Man muss diesen nur folgen und darauf vertrauen. Er wendet nicht nur Gefahren ab, sondern führt uns auch dorthin, wo sich unsere Schätze befinden. Das darf man nicht vergessen.
Wenn die Sehnsucht nach einem anderen Land nagt…
Wenn die Sehnsucht nach einem anderen Land nagt…
Glücklich werden kann man eigentlich überall. Doch ist es wirklich so? Laut Astrologen gibt es für jeden Menschen bestimmte Orte, wo sie sich wohl fühlen. Im besten Falle ist es ein anderer Bezirk, im schlimmsten ein anderes Land. Schlimm ist vielleicht der falsche Ausdruck. Man sollte es eher als eine Chance sehen. Woran erkennt man, dass man wo anders glücklicher ist? Es sind Urlaubsziele, die einem nicht mehr loslassen. Mir persönlich ging es so, als ich das erste Mal amerikanischen Boden betreten habe. Ich dachte innerlich „Ich bin zu Hause.“ Seit dem sage ich immer wieder, ich fahre nach Hause, wenn ich nach Miami fliege.
Für einige ist es die USA, für andere Österreich oder einfach Frankreich. Warum fühlt man sich in diesem Ort so wohl? Weil man damals dort gelebt hat und die ganzen Seelen noch dort wohnen? Das ist eine gute Frage. Man kann sie leider schwer beantworten. Vielleicht stimmen die Energien einfach oder man in diesem Leben die Aufgabe, solch einen großen Schritt zu wagen. Sein altes zu Hause zu finden und wieder zu bewohnen. Ich freu mich jetzt schon, wenn ich von Miami aus meine Berichte schreiben kann. Irgendwann in der Zukunft werd ich dort garantiert leben und dann werde ich es euch berichten. Auch ihr solltet mal tief in euch hinein hören. Lebt ihr noch oder wohnt ihr schon?
Kummerboard – Seitentipp
Liebe Leute! Ich darf euch heute ein sehr nettes Forum empfehlen
Falls du Probleme habt, kannst d udich dort austauschen. Sehr nettes Umfeld und es gibt immer sehr schnell Rat.
Geht es dir nicht gut? Hat dich dein Freund verlassen oder hast du Probleme mit deinen Eltern? Dann kannst du dort deinen Frust ablassen und mit den anderen Teilnehmern diskutieren. Natürlich freuen sich auch die anderen User darüber, wenn du ihnen einen Rat gibst. Probier es einfach aus.
Plan A und Plan B
Plan A und Plan B
Kartenleger behaupten immer dasselbe. Was sie sagen stimmt und sonst gar nichts. Das muss man sich natürlich nicht gefallen lassen. Kartenleger sind auch nur Wegweiser. Man kann sie mit einem Navigationssystem vergleichen. Möchte man ein bestimmtes Ziel erreichen, so können sie einem dabei helfen oder sagen, ob es Sinn macht. Was aber nicht heißt, dass man seinen Weg nicht wieder ändern kann. Kartenlegen ist so eine Sache. Viele versteifen sich darauf und wundern sich am Ende, warum nichts weiter geht. Auch hier kommt das Loslassen immer wieder ins Spiel. Leichter fällt einem das Loslassen, wenn man sich zwei Pläne zurechtlegt. Zum Beispiel 2 Jobs, 2 Häuser, 2 Partner. Letzteres ist ein wenig schwieriger zu verwirklichen. Aber manchmal ist es wirklich so, dass man ewig jemanden nachrennt, wo man sowieso keine Chance hat. Hat man 2 Wege frei, kann sich einer davon immer gut entwickeln. Es ist wie die berühmte Zielscheibe. Solange ich den Pfeil nicht loslasse, kann er nicht wegfliegen. So ist es auch mit unseren Gedanken. Sie können sich erst dann verwirklichen, wenn man sie losschickt. Solange ich einen Brief in der Hand halte, wird er auch nicht mit der Post verschickt. Solche kleinen Tricks sollte man sich immer wieder merken. Das Loslassen funktioniert schneller. Und auch Kartenlegen macht mehr Spaß. Weil mehr eintrifft.
Sei, was du sein willst !
Sei, was du sein willst !
Es heißt immer, wir Menschen sollen keine Rolle spielen. Doch tun wird dies nicht alle? Wir ziehen ins Büro einen Anzug an, weil es verlangt wird. Wir ziehen uns bei der Familienfeier nett an, weil es verlangt wird. Würde man im Schlabberlook einen Kunden beraten, würde der Chef einem komisch angucken und der Kunde sowieso. Ok, zugegeben an manchen Orten, müssen wir wirklich in Rollen schlüpfen. Doch wenn wir uns absolut unwohl fühlen, sollten wir an einen Ortswechsel denken. Muss ich dort arbeiten? Fühl ich mich wirklich wohl? Oder quäle ich mich einfach nur durch den Tag? Im Privatleben lassen wir auch kaum unsere Meinung zu. Warum eigentlich? Muss man als Frau immer einen Rock und ein Kleid tragen? Die heutige Gesellschaft ist ja Gott sei Dank schon ein wenig weiter. Doch immer noch lassen sich viele in ein Schema pressen, was gar nicht ihres ist. Sobald wird etwas anziehen, was wir gar nicht wollen, spielen wir eine Rolle. Es ist nun mal so.
Wann ist man eigentlich man selbst? Oft hört man von Freunden, wie sie sagen, das bist ja gar nicht du oder du bist nicht so! Bleib so, wie du bist. Doch wie sind wir Menschen? Wie sind wir in echt? Sind wirklich schüchtern oder wurde uns diese Eigenschaft nur angepriesen? Wir Menschen können uns ändern Tag täglich. Unsere Eigenschaften, unsere Hobbys, unser Leben, unsere Frisur. Auch wenn man auf einmal der volle Aufreißer ist, kann man es selbst sein. Nur wenn man etwas tut, was man absolut nicht möchte, dann spielt man eine Rolle. Ansonst ist es völlig egal. Jeder sollte den Mut haben, dass zu tragen, was er möchte. Ob Schlabberlook oder Minirock. Ob Mann oder Frau, es ist so egal. Wir Menschen sind alle gleich, aber doch alle ein Individuum. Das werden wir aber erst dann, wenn wir das auch zulassen. Also lässt es zu, dann kommt ihr eurem Traumleben schon viel näher, als gedacht.